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    VITA

    THOMAS EICHFELDER             * 1959
    Geboren in Bamberg

    Klavier- und Orgelunterricht am musischen Gymnasium in Erlangen

    Organistendienst in Baiersdorf und Erlangen

    Ausbildung zum Orgelbauer in Oettingen (G.F.Steinmeyer)

    Gesellenzeit: Arbeit an Planung, Ausführung und Intonation
    im Neubau und bei Restaurierungen von Orgeln.
    Tätig an Orgeln zwischen Hamburg und Athen.

    Meisterprüfung an der Meisterschule in Ludwigsburg.

    Gründung der Orgelbauwerkstätte in Bamberg (1988).

    Arbeiten zur Entwicklung einer eigenen Handschrift.
    Entwicklung eigener Windsysteme und Trakturen.
    Entwicklung eigenständiger Prospektgestaltungen.

    Die Arbeitsgebiete sind im wesentlichen Orgelneubauten,
    Bau von Orgel-Positiven, Restaurierung von historischen
    Orgeln, Reinigung, Instandsetzung, Intonation,
    Stimmung und Wartung von Orgeln aller Systeme.

    Preisträger des Designpreises des Oberfränkischen Handwerks
    “Seitensprünge”, erfolgreiches Gestalten im Handwerk 2003

    Interessen: Architektur, Bildende Kunst, fahrbare Technik.

UNSERE PHILOSOPHIE

Wir fertigen unsere Orgeln so, wie die Instrumente auch schon zu Zeiten Johann Sebastian Bachs gefertigt wurden:
Die Orgelbauer hatten eine  Werkstatt und stellten fast alle Teile selbst her.  Für die Instrumente wurden vom Meister die Ideen entwickelt, die Konstruktion erdacht und in der Zeit in der sie lebten gebaut und klanglich fertiggestellt.
Wir fertigen unsere Orgeln nach den gleichen Grundsätzen.
Deshalb kopieren wir keine historischen Orgeln, sondern bauen Orgeln unserer fränkischer Gegend, so wie wir empfinden und leben, mit dem Wissen von 2000 Jahren Orgelbau.

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  1. Unsere Werkstatt besteht aus einem qualifizierten Team
  2. Jeder Mitarbeiter identifiziert sich mit den neuen Orgeln, da wir immer nur eine Orgel gemeinsam fertigen.
    Da wir keine Serienprodukte fertigen, ist die Arbeit recht abwechslungsreich. Dadurch ist das Team immer wieder neu gefordert und sehr engagiert bei der Arbeit.
    Alle Mitarbeiter haben Interesse an Kunst und Musik, sind aber vor allem sehr gute Handwerker. Durch diese Verbindung ist die persönliche Beziehung zum Instrument gegeben.
    Die Intonation der Orgel liegt in den Händen von Monika Eichfelder.

  3. Wir fertigen unsere Orgeln sehr aufwändig.
    Nur die beste Verarbeitung ist uns gut genug, da wir an uns einen hohen Anspruch stellen.
    Das zeigt sich in jedem Detail der Orgel:

    Windladenbau: gespundete Windladen
    Die gespundeten Windladen sind das eigentliche Kernstück der Orgel.
    Die Rahmen, Schiede und Schleifen werden aus abgelagertem Eichenholz gefertigt. Die Eckverbindungen der Rahmen werden gezinkt.
    Die Querstücke werden durchgestemmt und verkeilt. Die Schiede und Spunde werden genutet. Zusätzlich wird durch einen Querschied über dem Ventil der Wind für die Zungen und Mixturen geteilt, um jede gegenseitige Beeinflussung auszuschalten. Die graphitierten Schleifen aus Eiche werden mit Liegelind abgedichtet. Die belederten Ventile aus Fichtenholz werden hinten angeschwanzt und durch Edelstahlstifte geführt.
    Die Ventilauflage ist beledert. Die Dichtungen der Abzugsdrähte durch das Beutelbrett werden mit Pulpeten ausgeführt. Die Pfeifenstöcke werden aus Eichenholz, die Rasterbretter aus Ahornholz gefertigt. Es wird nur Holz mit stehenden Jahresringen verwendet.

    Holzverarbeitung:
    Alle Holzverbindungen werden geschlitzt, gezinkt oder gezapft. Diese Verbindungen haben sich über Jahrhunderte bewährt. Es werden nur ausgewählte, einheimische Hölzer verwendet, die materialgerecht verarbeitet werden. Es werden immer sehr interessante Detaillösungen gefunden.

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    Metallpfeifen:
    Alle Pfeifen erhalten gerissene Rundlabien (aufwändigste Herstellung von Pfeifen).
    Dadurch wird dem Material im Labienbereich die Spannung genommen, so dass die Intonation in ihrer Schönheit dauerhaft erstrahlen kann.
    Bei den großen Pfeifen werden bis in den 4'- Bereich die Labien aufgelötet. Dies gibt den Pfeifen eine größere Stabilität und wirkt sich positiv auf den Klang aus.

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    Tontrakturen
    Die Spieltraktur hat die Aufgabe, die Bewegungen der Finger des Organisten auf das Ventil zu übertragen. Nur wenn diese Traktur leichtgängig und sensibel ist, wird ein wirklich musikalisches Spiel des Organisten ermöglicht. Deshalb legen wir unser Augenmerk ganz besonders darauf, dass die Traktur diesen Ansprüchen gerecht wird. Den Einfluß einer guten Spielart auf den Klang der Orgel darf nicht unterschätzt werden. Die Abstrakten, Wippen und Stecher werden aus feinjährigem Fichtenholz, die Wellen aus Kiefernholz gefertigt. Die Wellenbretter werden als Rahmen gearbeitet. Winkel und Ärmchen sind aus Weißbuche, die Abstraktendrähte aus verzinntem Messingdraht. Für die Reguliervorrichtung der Spieltraktur werden Ledermuttern verwendet, die an gewalzten Gewindedrähten angebracht werden. Die Manualklaviaturen erhalten einarmige Tasten. Pedal- und Manualkoppeln werden mechanisch betätigt. Alle weichen Teile, wie Austuchungen und Tuchscheiben sind auf ein Minimum reduziert. Klappern oder Leergang wird also nicht durch Filz, sondern durch Präzision vermieden. Nur auf diese Weise ist eine leichte, sensible, schnell  repetierende und leise Spielart zu erreichen, die auch nach langem Gebrauch nicht nachlässt. Wo es möglich erscheint, wird eine “angehängte” Tontraktur gefertigt.

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    Intonation:
    Die Pfeifen sind ab einer Tonlänge von 2 2/3' auf Ton geschnitten. Die gedeckten Metallpfeifen werden auf Ton gelötet und an großen Seitenbärten gestimmt. Dadurch können wir eine sehr gute Stimmhaltung unserer Orgeln garantieren.
    Da jeder Raum seine eigenen akustischen Verhältnisse aufweist, führen wir die Intonation vor Ort aus. So können wir den Orgelklang genau auf den jeweiligen Kirchenraum abstimmen.
    Unser Ziel ist es, den Klang der Orgeln für den gottesdienstlichen Gebrauch zu formen.
    Wir kopieren keinen Klang, sondern intonieren so, wie wir empfinden und leben in unserer schönen Stadt Bamberg, in Franken.

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  1. Unsere Orgeln sind sehr wartungsfreundlich
  2. Die sehr durchdachte und praktische Konstruktion erlaubt es, alle wichtigen Teile der Orgel einfach zu erreichen.
    Zum Nachstimmen gibt es in unseren Orgeln nicht nur Leitern, sondern Treppen. So kann sogar einmal ein Organist einige Zungentöne ohne Gefahr und ohne großen Zeitaufwand nachstimmen.

    Spieltischbereich:
    Wir achten auf eine gute Ergonomie des Arbeitsplatzes der Organisten. Die Maße des Spieltisches und der Orgelbank haben sich mit den Organisten seit Jahrhunderten verändert. Außer einer eleganten Gestaltung, teilweise mit Einlegearbeiten, installieren wir eine optimal ausleuchtende Spieltischbeleuchtung. Teilweise ist in das Orgelgehäuse ein Notenschrank integriert. Die Orgelbank wird im Stile des Instruments gefertigt und ist stufenlos höhenverstellbar.

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  1. Nur wenn eine Orgel im Gesamten durchdacht, konstruiert und gefertigt wird, kann ein Kunstwerk entstehen.
  2. Das beginnt bei der Gehäusegestaltung, der Disposition und der Werkanordnung, setzt sich von der Konstruktion bis hin zur Intonation jeder einzelnen Pfeife fort. Deshalb arbeite ich in allen Bereichen mit, so dass sich "ein roter Faden" durch die Orgel zieht.
    Fast kein Teil der Orgel ist ein Serienprodukt. Jedes Teil ist für die einzelnen Orgeln individuell gefertigt. Das fängt beim Gehäuse, den Windladen, der Orgelbank, dem Spieltischbereich an und hört wieder bei den einzelnen Pfeifen auf.

UNSERE TÄTIGKEITSBEREICHE
 

  • N
  • R
  • R
  • S
  • L
  • S

EUBAU, PLANUNG UND KONSTRUKTION
ESTAURATION UND
REKONSTRUKTION
EINIGUNG UND
REVISION
TIMMUNGEN UND
PFLEGE
EIHINSTRUMENTE,
TRUHENORGELN UND POSITIVE
ERVICE UND
BERATUNG

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